Entschleunigung ist angesagt | Schiffchen fahren hatten wir schon mal…

Ich möchte einige Zahlen nennen: das Schweizer Studio Steiner Sarnen hat bisher insgesamt 80.400,00 € von der Gemeinde kassiert, die Mieten für die ca. 3 ha Fläche des Hofburggarten belaufen sich bisher auf 50.000,00 €, die Vertrags,- bzw. Registergebühren betrugen bisher ca. 12.000,00 €. Der Mietvertrag läuft für 20 Jahre seit dem 01.11.2008.

Also seit mehr als zwei Jahren verfügt die Gemeindeverwaltung über den Hofburggarten und hat immer noch keinen dritten Alternativvorschlag präsentiert. Auch bezweifle ich, ob die Schweizer Freiberufler wirklich immer besser und ideenreicher sind als hiesige Planer, welche zumindest die lokalen Gegebenheiten kennen. Brixen braucht dringend einen Ort zur Entschleunigung und keinen Rummelplatz und Eventtempel.

Es war immer von einer Öffnung des Hofburggarten die Rede, nie von einer völligen Umgestaltung des selbigen.Was muß schon groß geändert werden an der tollen Anlage, welche mit ihren Ruheoasen eine willkommene Abwechslung zu Weihnachtsmarkt, Sommeremotionen, Altstadtfest und Partystimmung am Domplatz auch den vielen Besuchern Brixens bieten kann? Brixen braucht den Hofburggarten als Pufferzone und grüne Lunge.

Wir wollen keinen Kirmesplatz der zusätzlich Verkehr in die Stadt bringt und damit die PKW und Busparkplatzsituation in unmittelbarer Nähe zur Altstadt verschärft. Schiffchen fahren hatten wir schon mal im Lido, das als Naherholungsort für die Brixner Bevölkerung derzeit als abschreckendes Beispiel, völlig verwahrlost und sich selbst überlassen wird.

Walter Blaas

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